Die neue Welt erschaffen

Wer kann es?

Vielleicht hast du auch, wie viele andere Menschen, das Gefühl: So kann es nicht weitergehen! Wo man hinschaut herrscht Chaos, Krieg, Ausbeutung von Menschen, Tieren, Pflanzen und Mutter Erde.

 

Doch wer kann es ändern? Wer kann eine neue Welt erschaffen?

 

Da gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht: "Nur du selbst". Das ist gleichzeitig die gute und die schlechte Nachricht. 

 

Wie du vielleicht bemerkt hast, zeigt uns die Vergangenheit eine Entwicklung, die uns dahin geführt hat, wo wir heute stehen. Bei der Zerstörung aller Ressourcen,

 

 


In die Eigenverantwortung

Jetzt ist die Zeit Verantwortung zu übernehmen. Und zwar nicht nur für unser Tun in der Welt, sondern auch für unsere Gedanken, Gefühle und unseren Körper. Das kannst nur du selbst tun. Das ist doch eine gute Nachricht.

 

Wenn wir lernen unsere Gedanken und Gefühle zu beobachten, werden wir verschiedene Dinge feststellen.

 

 


Wer denkt?

Das Denken findet fast ununterbrochen statt. Ein niemals endender Strom oder Wasserfall, der unter Umständen sich nur manchmal verlangsamt. Je nachdem was wir gerade tun. Ob wir uns in der Natur aufhalten oder uns mit anderen Menschen, Tieren oder Pflanzen verbunden fühlen. 

 

In diesen Zeiten verliert das Denken seine Macht über uns und wir können uns entspannen. Doch wenn sich unser schönes Umfeld ändert, fließt der Gedankenstrom in gewohnten Geschwindigkeit und bestimmt meist unbewusst unser Leben.

 

Gibt es eine Möglichkeit den Strom der Gedanken zu beeinflussen?

 

In dem Moment, indem wir uns des Denkens bewusst werden, tritt schon eine Veränderung ein. Dann bin ich nicht mehr der Denker sondern der, der die Gedanken beobachtet. Und das ist ein großer Unterschied. 

 

Wenn ich weiter übe, verfeinert sich meine Wahrnehmung immer mehr. Ich nehme immer mehr einzelne Gedanken wahr. Nicht nur diesen mitreißenden Strom.

 

Zum Beispiel beobachte ich, dass ich mir Sorgen mache: Über kleine und Große Dinge: "Was esse ich heute zu Mittag?....Was mache ich heute Abend?...Reicht das Geld?...Gibt es einen 3. Weltkrieg?

 

Das heißt diese Gedanken bestimmen mein Leben, besser gesagt: MEINE WELT.

 

Was passiert, wenn ich nun die Perspektive wechsle?

 

Einerseits beobachte ich die Gedanken, die entstehen und vergehen. Dann wechsle ich die Perspektive: Hin zum Beobachter.

 

Wer denkt diese Gedanken?

 

Wenn du diesen Shift machst, wirst du feststellen, dass es eine Pause gibt zwischen den Gedanken. Man könnte es auch Stille nennen. Oder Frieden. 

 

Wenn du weiter übst, werden diese Pausen immer größer und größer. Bis du feststellst, das du gar nicht deine Gedanken bist, sondern dich nur von Ihnen vereinnahmen lässt.

 

Sei der stille Beobachter, der wertungsfrei dem Lärm den Gedanken zuhört. Und vielleicht entsteht ein Raum der Stille, und du erkennst, das hier Frieden herrscht. Man könnte es auch Bewusstsein nennen.